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Berichte aus 2005:

19.10.05: News aus der Vollblutzucht in Sachen Herpesimpfung

gefunden bei BADEN-BADENER AUKTIONSGESELLSCHAFT (BBAG) E.V.

Resequin gegen Virusabort weiterhin empfehlenswert?

Auszug:
Der Hersteller des Impfstoffes RESEQUIN hatt den Hinweis auf die Wirkung gegen herpesbedingten Viruasabort aus seinen Unterlagen / Beipackzetteln gestrichen. Dies betrifft auch den Impfstoff PREVACCINOL. Das Direktorium hat sich mit seinem medizinischen Sachverständigen darauf geeinigt, bei konkreten Anfragen keine gezielte Empfehlung mehr auszusprechen. ....
Die gesamten Maßnahmen der Hersteller sowie des Direktoriums dienen wohl zur Vermeidung von Haftungsfragen. ..
weiter unter http://bbag-sales.de/page/default/511.html (Anmerkung 26.3.07: Seite gibt es dort nicht mehr) Daher alle Infos in der Archivseite: http://web.archive.org/web/20060517042242/http://bbag-sales.de/page/default/511.html

Die Gesellschaft für Pferdemedizin (www.G-P-M.org) erläutert hierzu im Detail:

"Es existiert keine dedizierte Impfung gegen eine der 3 Hauptmanifestationsformen nach Infektionen mit Equine Herpesviren (EHV) des Typs EHV 1 und EHV 4 - den Abort (Spätabort), die paretisch-paralytische Verlaufsform (Schlaganfall) sowie die Atemwegserkrankung.

Die Impfung mit den momentan zur Verfügung stehenden Impfstoffen sollte so verstanden und durchgeführt werden, dass eine möglichst 100%-ige Impfdecke im Bestand/ in der Population entsteht, die zur Neutralisation und Reduktion der freien Virusmengen in den Impfbeständen beiträgt. Dies ist bei den latent/persistent verlaufenden EHV-Infektionen mit jederzeit möglicher Reaktivierung und Virusausscheidung besonders wichtig, da korrekt geimpfte Pferde in dieser Phase signifikant weniger Virus ausscheiden als nicht oder nicht ordnungsgemäß geimpfte Pferde. Die Wiederholungsimpfungen in 6-monatigen Intervallen sind als verbindlich anzusehen.

Die Impfung speziell gegen den Virusabort war in Zeiten, zu denen noch zu wenig über Pathogenese und Latenzverhalten der verursachten Erreger bekannt war, ein Impfziel. Dem heutigen Wissen entsprechend kann dies nicht mehr aufrecht erhalten werden, da mit keinem der verfügbaren Impfstoffe individuell verlässlich eine der möglichen klinischen Manifestationen dieser Infektionen unterbunden werden kann. Trotz Impfung wird weder die Infektion, die Reaktivierung der latenten Infektion noch die Etablierung von Feldvirus verhindert. Daraus kann die Konversion in die klinisch manifeste Form jederzeit resultieren. ...
Es gibt derzeit keinen Impfstoff, der individuell verlässlich - vor allem auch im juristischen Wortsinn - gegen den Virusabort infolge EHV 1/EHV4-Infektionen schützt.
weitere Infos unter www.G-P-M.org (Bemerk. Artikel inzwischen nicht mehr zugänglich für Nicht-TAs oder vom Netz genommen)

Anmerkung: Die Gesellschaft für Pferdemedizin e.V. wurde im Jahr 1991 mit dem erklärten Ziel gegründet, die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Pferdemedizin sowie die Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Praxis zu fördern. Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister eingetragen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos und nicht eigenwirtschaftlich tätig. Die Gesellschaft für Pferdemedizin versteht sich als ideale Interessensvertretung aller in der Pferdemedizin tätigen Tierärzte. Durch ihre große Mitgliederzahl ist sie inzwischen ein potentes Sprachrohr der Pferdetierärzte geworden und kann deren Interessen mit Nachdruck vertreten.

 

Schwere Herpesfälle in Schleswig-Holstein

27.5.05: Nachdem die Serie in BW gerade abgeebnet ist, haben wir jetzt das Gleiche in S-H. Bis jetzt sind 5 Todesfälle gemeldet und viele Stutenaborte. Wieder kommen die Meldungen, dass es geimpfte Pferde trifft. Das krasseste Beispiel ist eine Stute, die lehrbuchmäßig geimpft ist und deren Impfung gerade mal 2 Monate her ist. das Virus ist so ungewöhnlich, dass Vermutungen aufkommen, dass das nicht Herpes alleine sein kann.Schwer kranke Pferde, die auf Borna getestet wurden, zeigten einen aktiven Bornavirus an. Wichtig ist zu beachten, dass bei den ersten Anzeichen wie hohes Fieber, Nasenausfluss, Husten, Apathie, nicht fressen und trinken sofort mit Aciclovir per Infusion innerhalb der ersten 72 Std. behandelt werden muss, sonst haben die erkrankten Pferde bei diesem Virus keine Überlebenschance. Acislovir hat hier in allen Fällen bis jetzt angeschlagen! Aber gleichzeitig sofort auf auch auf Borna testen!!! Bei positivem Befund Amatadin in Absprache mit dem RKI geben.
Vorbeugend sollte man den Pferden L-Lysin 2 x 1 Eßl. pro Tag geben und Engystl oder Baypamun zur Immunstärkung geben, sofern das Virus in der Nachbarschaft ist. Von Impfungen in dieser Situation wird abgeraten, wenn das Virus schon in der Nähe ist, da die Impfung ca. 10 Wochen braucht, um überhaupt zu wirken und das Immunssystem im Augenblick dadurch nur unnötig geschwächt wird. Besser ist auf jeden Fall, vorher mit einem Herpestiter zu klären, ob das Pferd ein latenter Träger bereits ist, dann emphielt sich eine Impfung sowieso nicht.
Und noch ein ganz wichtiger Appell an alle. Laßt auch eure Pferde vor Herpesimpfungen testen beim RKI, ob sie latente Bornaträger sind Wenn ja, äußerste Vorsicht mit kombinierten Influenza/Herpesimpfungen, das könnte das Immunssystem dann evtl. nicht mehr vertragen! Wie Ihr hier auf der Borna- und Headshaking-Seite lesen könnt, haben viele betroffene Pferdebesitzer nach Bluttests herausgefunden, dass Borna und Herpes sehr oft gemeinsam auftreten und gemeinsam agieren.
Viele Informationen finden Sie hier im Forum!

Headshakerpferde haben oft mehr Hirnnerven beschädigt als nur den Trigenimus-Nerv:

19.5.05 Mein herpes-EHV4-, Borreliose- und Bornapositiv getestes Headshaking-Pferd wurde 2 Std. getestet mit einem High-Tech-Diagnose-Gerät "Vegatest-Expert" aus dem Humanbereich der Bio-Medizin. Das heißt, genanntes Gerät wurde der Tiermedizin angepasst. Infos bei der Hersteller-Firma hier: www.vegatest.com/ . Handelt also von Bioresonanzen, Magnetfeldern, Schwingungen auf neuestem technischen Standard, stellt eine Verbindung zwischen Schulmedizin und klass. Homöopathie dar.

Das Ergebnis war niederschmetternd, denn es zeigt, dass die armen Pferde mit dem HS aufgrund von nervenschädigenden Erregern bzw. von deren Toxinen oder Quecksilbervergiftungen (Thiomersal) viel schlimmer dran sind, als ich oder wir es je geglaubt haben. Das Gerät zeigte Beschädigungen nicht nur im Trigenimus-Nerv an, sondern ebenfalls in den benachbarten Großhirn-Regionen wie Lobus temporalis (Hörzentrum, sensor. Sprachzentrum), Nervus opticus (Sehnerv, II. Hirnnerv), Retina, Cochlea (Hörnerv im Innenohr, V. Hirnnerv) und Plexus sacralis (L5-S3), also da, wo die Herpespferde immer ihre Rückenprobleme haben.
Alle beschädigten Hirnnerven liegen eng beieinander, ist also logisch, dass da eine ganze Region entzündet war und dadurch beschädigt wurde.
Und so wundert mich jetzt auch nicht mehr, dass so viele Leute an das Photic-HS glauben, die Amerikaner sowieso, da gibts ja fast keine andere Diagnose. Kein Wunder, wenn der Sehnerv und die Retina geschädigt sind und die Sonne brennt.. Das sind übrigens Bornaerscheinungen, wie von der Uni Leipzig beschrieben.
Übrigens meinte die TÄ auch, solche Gehirnentzündungen könne nur der Borna hinerlassen und sie hätte mal ein Kaninchen mit Borna und den gleichen Nervenschädigungen gehabt, das habe sie aber wieder hinbekommen. Während der Haus-TA meint, der EHV könne auch diese Entzündungen machen.

Alles in allem denke ich, dass alle Besitzer mit Pferden, die latente Herpes- Borreliose- oder Bornaträger sind und mit dem Headshaking angefangen haben, mit diesen vielen Nervenschädigungen im Gehirn rechnen müssen, obwohl nicht überall die gleichen Nerven jetzt betroffen sein müssen. Glaube nicht, dass eine Entzündung sich so genau an bestimmte Nerven hält, aber irgendwie scheint es von der Umgebung des TN auszugehen.

Hier möchte ich noch betonen, dass nicht alle, die sich in Sicherheit wiegen, wo die Test, speziell nicht viel aussagende Antikörpertests, einmal negativ ausfielen, diese Pferde auch wirklich negativ sind! Die Viren verstecken sich zu gut im Körper und sind schwer auszumachen. Das würde ich evtl. erst nach dem 2. mal testen glauben. Bei beiden Viren ist es schwer, verwertbare Ergebnisse zu bekommen, wenn zum Zeitpunkt des Blutabnehmens kein akuter Krankheitszustand herrschte.
Das Bioresonazgerät wies zusätzlich noch einen Tollwutimfpschaden und einen Herpesimpfschaden aus und eine hohe Schimmelpilzbelastung in den Atemwegen und im Darm, sowie einen geschädigten Darm. Was den Herpes betrifft, so weit ich mich noch erinnern kann, wies er hohe Werte beim Herpeszoster aus. Der Vegatest hatte nur die humanen Herpesviren in der Datenbank.

Herpesfall im Stall - wie verhalte ich mich:

28.4.05: Dr. Bielenberg gibt im Forum der Reiterrevue www.reiter-revue.de Antwort auf folgende aktuelle Fragen:
" Bei uns im Stall ist bei einem Pferd Herpes entdeckt worden.
- Müssen jetzt alle Pferde im Stall, die bisher nicht gegen Herpes geimpft worden sind, schnellstmöglich nachgeimpft werden? Hilft das dann überhaupt noch?
- Muss ich mir bei meinen beiden Pferden, die selbstverständlich komplett geimpft, also auch gegen Herpes, sind, Sorgen machen?"

Die allermeisten Viren sind sehr streng auf eine Tierart beschränkt, lassen sich nicht auf andere Tierarten übertragen, Herpes gehört dazu. Der Hund ist also sicher.
Etwas anders sieht es mit den Pferden aus, sofern sie nicht von klein auf mindestens zweimal jährlich bei guter Gesundheit gegen Herpes geimpft wurden UND frei vom Virus sind!

"Wie kann sich ein Pferd anstecken? "
Herpes 'kriecht' eher nur durch den Stall, da es anders als z.B. Influenza, hauptsächlich durch direkten Kontakt übertragen wird.

"Schützt die Impfung? "
Herpesviren 'leben' im Zellinneren, im Kern. Sie sind damit für das Immunsystem schlecht erkennbar und schwer erreichbar. Dadurch wirkt auch die Impfung weniger stark, als bei anderen 'normalen' Viren.

"Welche Pferde kann ihre schon bestehende Impfung schützen? "
Um wirksam zu schützen, muss sie alle 6 Monate mindestens durchgehend von der Fohlenzeit an wiederholt worden sein und zwar immer nur dann, wenn das Immunsystem ganz fit war. Selbst dann kann ein Pferd den Virus noch in sich tragen und zwar dann, wenn seine Mutterstute nicht auch bereits so oder in noch engerem Abstand (alle 4 Monate für Zuchttiere eigentlich empfohlen) versorgt wurde - lebenslang....
Bei anderem Impfschema oder ungenügendem Schutz der Mutterstute entstehen oft Herpesträger, die die Infektion schlummernd von klein auf mit sich tragen, woran auch nachträgliche Impfungen leider kaum mehr etwas ändern können. Trotzdem kann diese Pferde die Stimulation der spezifischen Herpesabwehr durch eine Impfung nützen, wenn diese nur nach vorheriger Immunstimulation und nur bei bester Gesundheit in einer sonst absolut stressfreier Phase gemacht wird. Das macht das Impfen (jeder Art von Impfung) bei ihnen oft recht kompliziert!

Bei solchen Träger-Pferden kann jeder Stress, jede Schwäche im Immunsystem zu einem - allerdings meist nur mehr etwas schwächeren, harmloseren - Wiederaufflammen der Erkrankung führen. Hier kommt es dann oft nicht mehr zu respiratorischen Symptomen (Husten), sondern zu den bekannten und gefürchteten Nervenentzündungen usw.

"Was tun? "
Es ist riskant, in eine vielleicht bereits beginnende Infektion hineinzuimpfen - und ausschließen wird man das kaum mehr bei irgend einem Pferd können, wenn ein Pferd im Stall erkrankt ist.

Den Pferden, wo eine Auffrischungs-Impfung ins Haus steht und wo bisher keine Erkrankung dieser Art bekannt ist, vor dieser Impfung - wenn der TA den empfiehlt, sie noch durchführen zu lassen, zusätzlich ein Immunstimulans verabreichen zu lassen, wäre günstig. Bei Herpes ist es besonders wichtig, die Pferde vor und nach der Impfung sehr zu schonen. Auch darauf wird man achten.

Den Kontakttieren Immunstimulans verabreichen zu lassen und sie jede zweite Woche für 4-5 Tage mit einem immunstimulierenden Mittel, z.B. einem Echinaceapräparat zu versorgen bzw. dieses bei Verdacht einer Erkrankung ebenso lange zu machen, zusätzlich zu den Massnahmen des Tierarztes, unabhängig von ihrem Impfstatus, ist meist günstig.

Noch nicht gegen Herpes grundimmunisierte Tiere: da wird es schwierig! Sie wären erst nach der zweiten Impfung dann für einige Monate gut geschützt. Unangenehm würde es, wenn sie sich schon angesteckt hätten oder bereits Herpesträger wären und ein Aufflammen der Infektion zu befürchten wäre: da kann eine Impfung (mit egal welchem Impfstoff und wogegen) eine Belastung bedeuten, die Nachteile für sie bringt. Anderseits können sie dazu beitragen, dass die Infektion weiter durch den Stall zieht - hier wird man sich mit dem Stalltierarzt ganz genau besprechen müssen, was im Einzelfall das Beste ist!

Auch alle nicht ausreichend gegen Herpes geschützten noch nicht infizierten Tiere (dazu kommt es bei schlechter Immunlage zum Zeitpunkt der Impfung bzw. bei zu großem Abstand zwischen den Impfungen) können sich schließlich anstecken.

Auch Herpesträger können reagieren: bei diesen führt eine erneute Konfrontation mit dem Virus zumindest zu einer 'Boosterung' der Immunität, sie können leicht erkranken - behandeln wird man sie oft auch über Immunstimulation, gute Vitamin- und Spurenelementversorgung und Schonung. Impfungen wird man ihnen in solchen Situationen nur mehr in besonderen Fällen zumuten.

Die Alternative zur vorbeugenden Impfung/Auffrischung der Impfung wäre eigentlich eine massive Immunstimulation während der Zeit des erhöhten Infektionsdrucks. diese hilft allerdings immer nur kurzfristig, durch den schleichenden, langwährenden Ansteckungsverlauf wird das aber eigentlich über längere Zeit notwendig.

Nützlich ist: die Pferde in den nächsten Wochen und Monaten Spurenelement-mässig alle sehr gut zu versorgen.

Alles gar nicht so einfach.
P.S.: feststellen kann man eine chronische (in manchen Fällen)oder akute (praktisch immer) oder akut wieder aufflammende (oft nicht eindeutig) Herpesinfektion an Hand zweier in 14 Tage Abstand genommenen Blutproben, die auf einen Anstieg der Antikörper untersucht werden. Auch die Impfung führt zu einer Bildung von Antikörpern, praktisch so, wie eine chronische Infektion. Unterscheiden davon kann man den Anstieg, den ein akutes Aufflammen hervorruft.
Doc

Wissenschaftler vermuten, dass die neue Herpes ZNS-Form Immunreaktionen auf Impfungen sind!

19.6.03: In der neuen Cavallo von diesem Monat steht ein langer interessanter Artikel über die gegenwärtigen schweren Herpesfälle: Einige Tierärzte vermuten Impfschäden.

Professor Kaaden vom Institut für medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenmedizin der Uni München hat dafür eine neue Theorie aufgestellt hat. Er suchte im Gehirn und Rückenmark toter Tiere vergebens nach infektiösen Viren und vermutet nun, dass die neue ZNS-Form gar nicht durch eine Infektion ausgelöst wird und meint: "Das könnten auch Immunreaktionen auf eine Impfung sein"! Um das zu klären, verschickt er Fragebögen an TAs, die jüngst Herpespferde behandelt haben. Er ist sehr interessiert an Gehirn- und Rückenmarksproben. Übrigens verschickt auch die Firma Intervet, die das Resequien herstellt, Fragebögen an die Tierärzte.

Warum die aktuellen Herpes-Fälle so schwer verlaufen, ist noch unklar. In einigen der kranken Tiere fand man bei Blutuntersuchung die Viren EHV 1 und 4, zwei von sieben bekannten Varianten des Equinen Herpesvirus. Einige Wissenschaftler vermuten, dass diese beiden Erregerstämme zusammenarbeiten und das zentrale Nervensystem angreifen. Lt. Fachtierärzte in dem Bericht hilft gegen diese neue ZNS-Form des Herpesvirus keine Impfung.

Weiter steht dort, dass immerhin geimpfte Pferde besser geschützt seien als ungeimpfte. Aber nur die Impfstoffe Resequin NN plus und Duvaxyn wirken auch gegen den EHV4. Es wird aber gleich von einem TA aus Bayern erklärt, dass er nur noch Duvaxyn impft. In den Ställen, die er seit über 10 Jahren betreut, seien noch keine Herpeserkrankungen aufgetreten. Deshalb stellt er auch bedenkenlos alle grundimmunisierten Pferde, die mindestens 6 Jahre alt sind, auf Duvaxyn um. Dr. Weinberger von der Pferdeklinik Burg Müggenhausen, Rheinl./Pfalz behält das einmal gespritze Mittel bei, macht aber die Besitzer darauf aufmerksam, dass bei Resequien seiner Meinung nach öfters Nebenwirkungen auftreten. Weiter zu lesen, dass Prevaccinol zwar gut verträglich, aber die Stammlinien veraltet sind und eben wie Cavallon auch nur vor dem EHV1 schützt.

Alle sind sich wieder mal einig, dass wir mehr 80 % latent mit den Herpesviren infizierte Pferde haben in Deutschland. Intervet rät wieder zum Impfen, aber, meine Meinung, damit bekommen wir die Sache wohl nicht in den Griff.

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aktualisiert 26.5.06

 

 

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