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1. Schäden durch Herpesviren EHV2 und EHV5

Es erscheint sinnvoll bei augenkranken Pferden Cytobrushproben und PBMC als Probenmaterialien zu verwenden. In einer aktuellen Dissertation konnte das EHV-2 signifikant häufiger in Cytobrushproben (17/28) als in Wattetupferproben (6/28) bei 28 augenkranken Pferden nachgewiesen werden (Ebert 2006).
Außerdem zeigte der Cytobrush gegenüber dem Wattetupfer eine höhere Sensitivität (Ebert 2006). Aus FU Berlin http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000006150 - Dokumenten - Richter.pdf stehen alle Einelheiten darüber

siehe passenden LInk dazu aus einem anderem Forum:

http://hufrehe.tier4um.com/f91t175-equines-herpes-virus-beitraege-und-links.html

2. Schäden durch Bornavirus siehe Symptome Borna

Retinaschädigung wurde durch mehrere Studien inzwischen als gesichert angesehen, ebenso Schädigung des Augennerves und erhöhter Augeninnendruck


3. Möglich ist bei PA auch die Ursache durch LEPTOSPIROSE -siehe Extraseite

Leptospirose ist eine Zoonose!

Die Periodische Augenentzündung (`Mondblindheit`), bis zur Reform des Kaufrechts ein Gewährsmangel, wird nach neuesten Erkenntnissen wahrscheinlich durch Leptospiren ausgelöst. Leider gibt es derzeit noch keine Impfprophylaxe wie beim Hund für diese chronische Erkrankung, die schubweise verläuft und zur Erblindung führt. Gute Erfolge brachte kürzlich in einer Pilotstudie der Universität München ein bestandsspezifischer Impfstoff.
Leptospira grippotyphosa wurde in allen Proben aus dem Glaskörper in den beiden betroffenen Beständen im Großraum München nachgewiesen, in denen auffallend viele Pferde an Periodischer Augenentzündung erkrankten. Die Untersuchungen auf Borrelien sowie auf Influenza-, Herpes- und Bornaviren waren stets negativ.
Als Erregerreservoir gelten Ratten und Mäuse, mit deren Urin die Leptospiren ins Pferdefutter sowie auf die Koppeln geraten. Aus den Proben der zur Vitrektomie vorgestellten Tiere aus den entsprechenden Beständen wurde ein bestandsspezifischer Totimpfstoff hergestellt und allen Tieren in den betroffenen Beständen verabreicht.
Bei allen geimpften Tieren waren 5 Wochen später die Antikörper signifikant erhöht, und seit der ersten Impfung vor mittlerweile fünf Jahren ist in den betroffenen beiden Beständen kein Pferd mehr an Periodischer Augenentzündung erkrankt. Eine durchaus akzeptable Alternative also zur derzeitigen empfohlenen Therapie, der Vitrektomie, die zwar das Fortschreiten der Erkrankung in 98% der Fälle verhindert, aber nicht zur Prophylaxe dient. (Quelle: http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=2783&t=

Leptospiren (gramneg. Bakterien) werden normalerweise von kleinen Nagern übertragen ( über Kot/ Harn in Heu, Stroh etc.). Meistens liegt die Infektion beim Pferd schon eine längere Zeit ( oftmals Jahre) zurück bevor es zu einem ersten Uveitis Schub kommt. Man nimmt an, dass die Bakterien im Auge sich "maskieren" und so geschützt vor dem Immunsystem überleben können. Die immunolog. Situation im Auge verändert sich und irgendwann kippt dann das ganze, die immunsuppressiven Abläufe im Auge werden den Bakterien/ der Entzündung nicht mehr her. Sobald die Blut-Augen-Schranke zusammengebrochen ist, laufen Autoimmunreaktionen ab. Ist natürlich nicht bei jedem Pferd der Fall, welches sich mit Leptospiren angesteckt hat.
Das in aller Kürze. Wie genau alles abläuft, v.a. die einzelnen Schübe und entzündungsfreien Intervalle, ist noch nicht richtig erforscht. Jedenfalls kommen meisten mehrere Faktoren zusammen, die dann immer wieder einen neuen Schub auslösen, so dass der Prozess schließlich in die klassische ERU mündet (Quelle: www.koppel.de)

siehe hierzu auch http://www.lgl.bayern.de/veterinaer/leptospirose_epidemiologie.htm und
http://www.lgl.bayern.de/veterinaer/leptospirose.htm

Weitere Informationen zur Leptospirose im Auge finden Sie hier bei der Uni München:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/chir_p/Informationen/Besitzerinfo_Vitrektomie.pdf

http://www.medizinfo.de/infektionen/bakterien/leptospirose.shtml

4. Augenschäden, Keratitiden und bakteriell infizierten Geschwüren der Hornhaut durch Bakterien Pseudomonas aeruginosa.

Pseudomonas-Infektionen können wegen ihrer kollagenolytischen und proteolytischen Enzyme innerhalb weniger Stunden die Hornhaut bis zur Descemet´schen Membran hin einschmelzen. Ursache der Erkrankung sind häufig winzige Verletzungen des Epithels (KELLNER 1990). siehe dazu auch: Die chirurgische Behandlung von Augenkrankheiten beim Pferd: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/1101/1/Rogge_Gabriele.pdf

Diese Bakterien verursachen sitzen auch bevorzugt in der Lunge und verursachen auch Husten, sie sind gegen die meisten Antibiotikas resistent und bilden auch Biofilme, wo kein AB mehr ran kommt.

5. Möglich ist auch Schädigung durch Neuroborreliose


Erfahrungsberichte Betroffener:

Erfahrungsberichte Auge EHV 2 + EHV 5

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/oppent_2000.pdf

Doktorarbeit aus der Tierärztl. Hochschule Hannover über Nachweis von equinem Herpesvirus Typ 2 (EHV-2) bei Keratitiden des Pferdes und Behandlungen.
Auszug daraus: Bei den in der vorliegenden Arbeit untersuchten Patienten handelte es sich um Pferde, die in einem Zeitraum von Februar 1998 bis Juni 1999 konsekutiv in der Klinik für Pferde der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit einer Keratitis bzw. Keratokonjunktivitis vorgestellt wurden.

Nachweis von equinem Herpesvirus Typ 2 (EHV-2) bei Keratitiden des Pferdes:
http://www.komvet.at/ausgabe0298/akupunktur0298.htm

Ein 15-jähriger Warmblutwallach mit "therapieresistenter" Hornhauttrübung konnte für ein halbes Jahr erfolgreich mit Akupunktur behandelt werden. Als wesentliche Therapie stellte sich eine Behandlung der zugrunde liegenden Herpesvirusinfektion, sowie eine lokale Behandlung der Veränderungen am Auge heraus.

http://www.vetmed.uni-muenchen.de/forschung

Bei Pferden wird bei verschiedenen Formen der Keratitiden oder Keratopathien eine virale Ätiologie mit dem Equinen Herpesvirus Typ 2 (EHV 2) oder Typ 5 (EHV5) vermutet. In der Literatur werden fünf verschiedene klinische Bilder von Hornhautentzündungen beschrieben, die einer sogenannten "Viruskeratitis" zugeordnet werden. Dabei wird überwiegend das EHV 2 als Ursache angesprochen, aber auch andere mögliche Auslöser werden angeführt. weiter

 

Beispiel einer Betroffenen, gefunden bei: http://www.fressnapf.de/forum/entries/26,35949,0

bei unserem Pferd Saphir begann vor 2 1/2 Jahren sein Problem mit den Augen. Zuerst war am rechten Auge ein kleiner weißer Fleck. Die gerufene TA konnte jedoch keine Hornhautverletzung feststellen. Da das Pferd sonst keine Beschwerden hatte und die TA versprach sich weiter zu informieren, unternahmen wir nichts. Ein viertel Jahr später wurde Saphirs Auge dick und tränte. Die Hornhaut war getrübt. Wir riefen einen anderen TA, der die periodische Agenentzündung diagnostizierte und uns Prof. G. aus München emfahl. Wir fuhren mit Sahir nach München und Prof. G. sagte, daß es sich nicht um eine A handelt sondern um eine chronische Regenbogenhautentzündung, welche jedoch eine sekundär Erkrankung sei. Es mußte also noch was anderes sein. Behandlung mit Glycocortison am Auge, bei ganz schweren Schüben wurde Cortison gespritzt. Wir haben alles untersuchen lassen inkl. Haaranalyse. Mittlerweile waren beide Augen entzündet und der Agendruck am rechten Auge drohte den Sehnerv zu zerstören. Wir haben uns dann mit Dr. Kellner aus der Schweiz in Verbindung gesetzt. Dr. Kellner ist auch auf Augenkrankheiten beim Pferd spezialisiert. Er operierte Saphirs rechtes Auge und machte eine Teilvitrektomie und ersetzte das Kammerwasser. Bei der Untersuchung des Kammerwassers stellte sich heraus, daß Herpes-Viren drin waren. Nach der Operationversorgtenwir das Auge weiterhin mit Medikamenten von Dr. K. und bei einer weiteren Untersuchung waren wieder Herpes-Viren vorhanden. Daraufhin setzten wir uns nch mit einer Tierheilpraktikerin in Verbindung. Sie gab uns eine Herpes-Nosode D200, die wir einal wöchentlich verabreichen. Dazu versuchn wir das Immunsystem stabil zu halten. Es gibt da veschiedene homöop. Mittel. Saphir hatte seit der Operation wohl manchmal noch tränende Augen, was aber auf die Mücken im Sommer zurückzuführen war. Seit dem Spätjahr haben Saphirs Augen Ruhe. Was hast Du noch medizinisch unternommen? Würde mich mal interesieren.

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Hab damit auch n Erfahrung da mein Pferd regelmäßig augenentzündung hat und ich auch schon auf PA tippte. Der TA muss eindeutige Symptome im Auge feststellen können um von einer PA auszugehen. Da sind u.a. geplatzte oder deutlich sichtbare Äderchen da sich die Gefäße wenn das Auge an PA erkrankt ist nicht mehr richtig zusammenziehen/ weiter machen können. Ein gelblicher Glaskörper deutet auch auf eine PA hin. wenn die Symptome eindeutig sind (war bei meinem Hoppel alles nicht!) dann ab in die Klinik, das ganze abkären lassen und operativ behandeln lassen. Die Heilungschancen sind sehr gut und der Eingriff ist von der Leistung her beurteilt nicht teuer. Hab damals in der Klinik in München bei Prof. Gerhard angerufen. Die hat mich auch nach meinem TA gefragt. Der war dort bekannt und sie hat gemeint dem kann ich bei der Diagnose vertrauen sprich der versteht sein Geschäft. Obwohl er auch eingeräumt hat ganz kann man eine PA nie ausschließen. Das Risiko des Lebens.

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"Hallo, mein Pferd hat akut zum wiederholten Mal eine periodische Augenentzündung. Diese PA tritt in der Regel gleichzeitig mit einer grauen Eintrübung des Auges(Hornhaut) auf. Diagnose des Tierarztes lautet Herpes. Mittlerweile sind trotz Behandlung beide Augen betroffen. Was macht man? Operation, wenn ja in welcher Klinik. Tierheilpraktiker, die solche Fälle erfolgreich behandelt haben? Ich weiss nicht was ich machen soll! "

"Meine Stute hat seit 10 Jahren eine Viruskeratitis, höchstwahrscheinlich verursacht durch die Herpesimpfung. Wegen Fehldiagnose wurde das Auge monatelang falsch behandelt mit massiven Cortisongaben und zwei überflüssigen Augen-OPs bis ich an die Homöopathie geriet, die schließlich geholfen hat. Auch mir wurde geraten, mein Pferd während der Schübe, die sich wegen der falschen Behandlung wochenlang hinzogen, im abgedunkelten Stall zu halten, was sie sehr unglücklich gemacht hat. Später habe ich sie dann (außer bei starkem Wind) mit den anderen Pferden rausgelassen, möglichst aber so dass sie die Möglichkeit hatte, einen schattigen, windarmen, fliegenfreien Platz aufzusuchen (eine Augenmaske lehnt sie ab, die kann beim Verrutschen auch mehr Schaden als Nutzen bewirken.) Damit sie immer die Möglichkeit hat, das Auge zuzuhalten, bin ich nicht geritten.
Bei einem Schub scheint der gesamte Gesichtsnerv betroffen zu sein, die ganze Gesichthälfte ist berührungsempfindlich, auch auf die Trense (noch ein Grund nicht zu reiten). Das erste Anzeichen war oft ein Zukneifen des Auges beim Fressen von harten Futter. Ansonsten zeigte sie aber bei den meisten Anfällen wenig Schmerz oder Abgeschlagenheit. Das Auge sah manchmal furchtbar aus die Hornhaut wurde aber immer wieder klar (ohne Augensalben). Stress ist auf jeden Fall ein Auslöser.
Nach meinen Erfahrungen möchte ich dir folgende Ratschläge geben:
1. keine Impfung mehr
2. kein Cortison
3. such dir einen guten Homöopathen
4. halt dein Pferd bei Laune "

Quellen: http://www.reiter-revue.de/sprechstunde/index.html, und alle Antworten zu dieser Box, wenn nicht mehr aktuell, bitte im dortigen Archiv "periodische" oder "Herpes" eingeben und nachschauen

aus www.koppel.de:
"bei dem Pferd meiner Freundin wurde jetzt definitiv Herpes am Auge diagnostiziert. Schon seid Jahren hat er eine ständig wiederkehrende punktuelle Trübung des einen Auges, ohne dass eine Entzündung der Bindehaut oder eine Verletzung der Hornhaut da gewesen wäre. Jedesmal haben wir mit einer Cortisonsalbe geschmiert und es ging dann auch wieder weg. Ganz weg nicht, eine kleine Trübung blieb immer. Schon damals waren wir in der Uni-München mit dem Pferd - ohne konkrete Diagnose. Jetzt war es so schlimm, ging gar nicht mehr weg, waren mehr trübe Stellen, Dellen in der Hornhaut und zudem eine Entzündung des gesamten Auges. Wir waren jetzt wieder in der Klinik und diesmal hat der Test den Herpes am Auge bestätigt. Jetzt bekommt er eine neue Salbe - weis auswendig nicht wie sie heist - eine Salbe direkt für Herpes. Muß auch der Wirkstoff sein, der beim Mensch bei Lippenherpes eingesetzt wird. Er bekommt die Salbe erst seid einigen Tagen, kann also noch nichts über den Erfolg sagen. Fest steht, dass er es immer wieder bekommen wird, weil der Herpes-Virus im Körper ist. Die Untersuchung in der Klinik hat ergeben, dass das gesamte Auge - also Augenhintergrund, Augeninnendruck usw. gesund ist. Es handelt sich "nur" um eine Entzündung der Hornhaut und es ist nicht zu erwarten, dass das Auge erblindet. Wenn es Dir möglich ist in die Uniklinik München mit dem Pferd zu fahren, dann würde ich das tun. Die sind auf Augengeschichten spezialisiert und von weit her kommen da die Patienten. Herr Prof.Dr. Gerhards ist auf dem Gebiet wohl wirklich sehr sehr gut..."

'"1. NIEMALS Cortisonsalbe bei Verdacht auf Herpes geben!!! Cortison unterdrückt die Immunantwort, und das ist bei einer Herpeserkrankung absolut unerwünscht!

2. Zovirax gibt es auch als Augensalbe, habe ich bei meinem auch schon versucht.

3. ... hatte eine immer wieder aufflammende Hornautentzündung, und ich war auch schon SEHR verzweifelt und habe tausende von Anrufen nach München gemacht und Mails geschickt, bis ich den Stall wechselte und eine Salbe in der Apotheke mischen liess: 5% Miconazol in Vaseline. Zweimal täglich, wochenlang, hochwirksam gegen SCHIMMELPILZE (der Tipp kam von einer Freundin plus Webseite der Uni Zürich). Da diese Massnahme geholfen hat (dauerhaft), bin ich bis heute überzeugt davon, dass die Keratitis ihren Ursprung in Schimmelpilzen hatte. "

"Für eine OP ist Prof.Dr.Gerhards in der Uni München der Augenpapst Deutschlands. Die OP wird aber auch in der Tierklinik Starnberg von einem Dr. Fritsch oder so durchgeführt. Ansonsten hab ich leider noch von keiner Pferdeklinik in deutschland gehört, die das machen kann. Wenn du aber schon vorbeugend etwas gegen die Linsentrübung machen willst -und das solltest du wirklich versuchen-, wende dich so schnell wie möglich, am besten gleich morgen, an Dr. Zellwechker. Hier sind die Tel.Nummern: Dr.Zellwecker: 089-64986190 Uniklinik München: 089-21803747 Tierklinik Starnberg: 08151-91790 "

"Ich würde mich an die Uniklinik München wenden, denn der Prof. Gerhards ist da absoluter Experte! Da kommen PFerde aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich,... Und da er dies eben öfters behandelt ist dein PFerd dort sicher in guten Händen.
Anschrift: Chirurgische Tierklinik der Uni München, Pferdeabteilung, Veterinärstr. 13, 80539 München. Telefon hat ja schon tinibini geschrieben. "

Für Augenkrankheiten kann ich dir Herrn Professor Josef Toth von der Tierklinik Hochmoor wärmstens empfehlen. Er ist Professor für Augenheilkunde und Chirugie!!! Ein absoluter Spezialist!!!

Spezialist für Tieraugenheilkunde Hund Katze Pferd, Veterinärophthalmologie
Fritsche Jens Dr. med. vet.
Kreuzhofstr. 10
81476 München
Termine nach Vereinbarung
Tel.: 089/74576750
Notruf für Augenerkrankungen: 0172/8411622

Vitretomie:
Gute Adressen sind hierfür auch noch Hochmoor und Sottrum (Fr.Dr. Br.).

aktualisiert 20.8.12

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