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Familie der Herpesviren und ihre Besonderheiten:

Herpesviren sind in der Natur weit verbreitet, und mit annähernd einhundert Spezies gehört diese Familie zu einer der größten Virusfamilien. 90 % der Weltbevölkerung ist davon bereits verseucht. Bei den Tieren ebenfalls, zumindest gilt das Gleiche für die Pferdepopulation.

Die Infektionen mit Equinen Herpesviren der Typen 1 und 4, also dem Abortvirus EHV 1 und dem Rhinopneumonitisvirus EHV4, sind in unseren Pferdebeständen überall verbreitet. Etwa 90 % der untersuchten Pferde beherbergen EHV1/4 in latenter Form. Bei bis zu 89 % bei klinisch unauffälligen Pferden wird EHV-2 in Leukozyten nachgewiesen. Und dies trotz jahrzehntelanger, zum Teil obligater Schutzimpfungen, die mit keinem der eingesetzten Impfstoffe diesen Status beeinflussen konnten. Denn keiner dieser Impfstoffe kann die Feldinfektion mit Absiedelung im Pferdeorganismus, daraus folgender jahrelanger Erregerlatenz und Virusausscheidung verhindern.

Fakt ist: Herpesimpfungen sind nicht nur sinnlos, sondern sie können auch schaden - wir haben jedes Jahr Seuchenzüge, meistens im Frühjahr, an denen geimpfte Pferde sterben und viele für immer krank sind!

Lesen Sie dazu den aktuellen Impfstand vom Herpesforscher Prof. Thein: http://www.reiter-und-pferde.de/gesundheit/122012-wie-sinnvoll-ist-die-herpesimpfung/

Helfen Sie mit als Pferdebesitzer und protestieren Sie gegen diese schädliche und sinnlose Impfung! Immer noch zwingen viele Pensionsbesitzer ihre Einstaller zu diesen gefährlichen Impfungen, die mehr schaden als nutzen! Lesen Sie dazu die vielen Einträge in unserem Forum!

 

Herpesviren

Einem Forscherteam von NIH und MPI für Biochemie ist es in 2003 gelungen, den äußeren Aufbau des Virus mittels Kryo-Elektronentomographie sichtbar zu machen. Es wurde insbesondere der Herpes Typ 1 untersucht. Lesen Sie hier weiter

Der Name Herpesvirus leitet sich aus dem Griechischem von herpein (= kriechen) ab und weist auf die kriechende Ausbreitung des durch Herpes-Simplex- Viren verursachten Hautausschlages hin.

Die Herpesviren (humane und tierische) werden in 3 Herpesgruppen unterteilt: Alpha-, Beta- und Gammaherpesviren, wobei immer humane und tierische Herpesviren sich zusammen in den Gruppen befinden, also untereinander verwandt sind! Was in der Beziehung von Bedeutung sein dürfte, wenn im Forum in den Erfahrungsberichten Betroffener von Wechselbeziehungen zwischen den Erkrankungen derer Haustiere und eigener Erkrankungen berichtet wird!

Gegenwärtig sind beim Menschen acht pathogene, humane Herpesviren (HHV) charakterisiert, die zu Erkrankungen von Haut und Schleimhäuten, des Auges, des Nervensystems, der lymphatischen Organe und mitunter zur Bildung von Tumoren führen können.

Bei den Pferden sind sechs equine Typen bekannt und drei eselspezifische Typen, die als Asinine Herpesviren bezeichnet werden. Also insgesamt sind 9 verschiedene EHV (EHV-1 - EHV-9) bekannt.

Bei Katzenherpes unterscheidet man zwei verschiedene Arten.
Da ist zunächst das DNA-Virus.(FHV1) Er führt zu Entzündungen in der Nase und in der Luftröhre. Außerdem kommt es zur Bläschenbildung im Rachenbereich.
Dann gibt es noch den FHV2-Virus. Dieser Virus gleicht dem Virus der für den Katzenschnupfen verantwortlich ist und wird durch Sekrete übertragen. FHV2 gehört in die gleiche Gruppe (Betagruppe) wie der humane Herpesvirus Typ 5 = Humanes Zytomegalievirus (CMV)

Beim Hund handelt es sich um das canine Herpesvirus CHV-1, das gehört zu Alpha-Herpesfamilie. Es tritt in neuester Zeit immer häufiger bei Zuchthunden auf.
Auch das CHV1 wird als Impfvirus genutzt. Aufgrund der Größe des Genoms und der milden klinischen Auswirkungen einer Infektion beim Hund eignet sich CHV-1 als lebende Vektorvakzine. So wurde ein
rekombinantes canines Herpesvirus, bei dem das Gen für die virale Thymidinkinase durch das Glykoprotein gG des Tollwutvirus ersetzt wurde, Hunden intranasal appliziert. Der Titer gegen Tollwut war im Vergleich mit anderen klassischen Impfstoffen deutlich höher (XUAN et al. 1998). Kurze Zeit später gelang es NISHIKAWA et al. (2000), ein Neospora caninum-Protein exprimierendes rekombinantes Herpesvirus herzustellen, das die Bildung von spezifischen IgG-Antikörpern im Hund induzierte. (Quelle: Doktorarbeit aus 2006: http://d-nb.info/981890466/34)
So gesehen, könnte bei den Hunden auch ein Impfschaden vorliegen wie bei den Pferden!

Dazu kommen die bovinen Herpesviren Typ 1-4 (BoHV-1 bis BoHV-4), das Pseudorabiesvirus (PRV) und das porzine Cytomegalievirus (PCMV) beim Schwein und zwei Vertreter beim Geflügel, das Infektiöse-Laryngotracheitis-Virus (ILTV) und das Marek-Disease-Virus (MDV).:

Oft sind die Krankheitserscheinungen bei der ersten Infektion untypisch und wenig ausgeprägt. Eine Erstinfektion kann sogar so unspektakulär verlaufen, dass ein Mensch gar nicht weiß, dass er Virusträger ist.

Alle Vertreter der Familie Herpesviridae, deren Größe 150-200 nm beträgt, zeigen den gleichen Aufbau.

siehe dazu http://www.msd-tiergesundheit.de/News/Fokusthemen/Equines_Herpesvirus/allgemeine_infos.aspx

Enge Verwandtschaft zwischen einigen humanen und equinen Herpesviren:

Eine Sonderstellung nehmen der EHV2 beim Pferd und der EBV (Epstein-Barr-Virus, HHV 4) beim Menschen ein. Beide gehören zusammen mit dem HHV 8 in die gleiche Gruppe der Gammaherpesviren. EHV2 und EBV stehen im dringenden Verdacht, eine Immunsuppression zu verursachen - mit allen negativen Folgen wie auf den Einzelseiten beschrieben.

Als Gammaherpesviren sind sie lymphotrop (befallen B- oder T- Lymphozyten. Ob sie sich so ähnlich sind, dass sie auch zusammen übergreifend agieren, ist noch unerforscht. Jedenfalls fing bei der Betreiberin dieser Page in Bezug auf CFS alles an mit Symptomen wie beim EBV beschrieben, zeitgleich mit ihrem Pferd, das wegen einem vermuteten Herpesschub mit Husten, Nasenausfluss, tränenden Augen, geschwollen Lympfknoten und leichtem Fieber vom TA behandelt wurde. Auch im Forum gibt es einige Beispiele, wo die Pferdebesitzer zeitgleich mit ihren Pferden an EBV erkrankten!

Dazu findet sich eine sehr interessante Aussage auf der Page des Forschungsinstitutes für Virologie und Biomedizin, Wien:
Zitat: "Angeblich haben sie (EBV) ein sehr enges Wirtsspektrum, ich konnte allerdings keine Information darüber finden, ob EBV nur human-spezifisch ist. Da ich aber einige Tiermediziner (mich eingeschlossen) kenne, die sich zu Beginn des Studiums mit EBV ansteckten (Mononukleose, Pf. Drüsenfieber auch 'kissing-disease') vermute ich eine bedingte Übertragung (Anatomiestudium an mehr oder WENIGER frischen Tierleichen!!??). Schmier- und Tröpfcheninfektion". Zitat Ende
Leider steht kein Datum auf dieser wohl älteren Seite: http://www.vu-wien.ac.at/i123/SPEZVIR/EBV.HTML (nicht mehr online).

In diesem PDF http://www.med.uni-jena.de/virologie/de/lehre/VorlesungVirusundTumor-EBV.pdf - Virus-Tumor-Beziehung am Beispiel des EBV - steht auch was über EBV-Tiermodelle.

Ebenso nimmt der EBV eine wichtige Stellung als Verbindung zwischen den Erregern dieser Page beim Menschen ein. Wie auf den Bornavirusseiten zu lesen ist, gehört das Bornavirus zu den Zoonosen und wird als Verursacher oder Mitverursacher des CFS (chronisches Müdigkeitssysndrom) und auch bei MS und Parkinson vermutet. Die neuen Verbindungen mit EBV-erkrankten Menschen bringen plötzlich weitreichende offensichtliche Zusammenhänge zu Tage. In den einschlägigen Foren wird der EBV als auslösender Faktor bzw. als Trigger beim CSF angesehen.

Dazu passend haben Pferdebesitzer bemerkt, dass sehr oft ein Bornavirusausbruch nach einer für das Immunssystem schwer zu verkraftenden kombinierten Influenza/Herpesimpfung erfolgte. Fast alle Pferde sind auch Träger des EHV2, der aber nie bei den üblichen Herpestests mitgetestet wird, daher weiß es fast niemand von den Besitzern. Lt. pdf der Tiho-Hannover/FU Berlin wird bei bis zu 89 % bei klinisch unauffälligen Pferden wird EHV-2 in Leukozyten nachgewiesen. Andere sprechen von einem Durchseuchungsgrad in der Pferdepopulation von 45 - 89 %. Beim Menschen soll die Durchseuchungsrate bei bis zu 95 % liegen.

Sie finden den zugehörigen humanen Herpesteil unter http://www.shg-bergstrasse.de/html/Herpes/eppstein_barr.html

Forschungsergenisse bei humanen Herpesviren - dürfte auch für die equinen gelten

http://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/uks_report/UKS-Report_32004/Neue_Forschungsergebnisse_

7.11.07: „Ich lasse dich in Ruhe, wenn du mich nicht krank machst!“ Diese hinter dem Rücken des Immunsystems getroffene „Geheimabsprache“ zwischen Homo sapiens und Herpesviren ist möglicherweise der Schlüssel dafür, dass die Menschheit von den verbreiteten Eindringlingen weitgehend in Ruhe gelassen wird.

Denn immerhin sind zwischen 70 und 90 Prozent aller Menschen mit dem Herpes simplex-Virus (HSV-1) infiziert und über 95 Prozent sind Träger des Epstein-Barr-Virus. Daran gemessen reagiert allerdings nur eine relativ geringe Zahl der Infizierten beispielsweise mit Bläschen, Windpocken, Gürtelrose, Hirnhautentzündungen oder Tumoren auf die Viren. Offenbar genügen sich diese selbst, solange sie unbeachtet bleiben dürfen. Werden sie in Ruhe gelassen, vermehren sich die Viren auch nicht; sie schlafen und fügen ihren Wirtszellen keinen Schaden zu.
Anmerkung in 2016: Dieser Satz gilt heute nicht mehr, denn durch den enorm stark gestiegenen Elektrosmog und Hyperschall werden die Viren eben nicht mehr in Ruhe gelassen. Das Ergebnis ist bei den Selbsthilfegruppen unübersehbar: Ein aggressiver EBV z.B., der kaum noch zu beherrschen ist

Weiter im Text: Dazu müssen sie allerdings über eine Art von Tarnkappe verfügen, denn grundsätzlich gilt: Das Immunsystem erkennt jeden Eindringling. Möglicherweise haben Virologen und Biochemiker am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg nun solche „Tarnkappen“ gefunden. Bestätigt sich die Vermutung der Forscher, würde das den Weg zu völlig neuen Behandlungen von Herpes-Infektionen eröffnen.

Das zu den Herpesviren zählende Epstein-Barr-Virus (EBV) gilt als Ursache für die in Südost-Asien verbreiteten Nasen- Rachenraum-Karzinome, für die Burkitt-Lymphome in Afrika und für die sogenannten Hodgkin-Lymphome, einem bösartigen Lymphdrüsenkrebs in der Halsregion. Weiter im o.g. Link

Unterschied zwischen latenten und persistierenden Viren

Das besondere an allen Herpeserregern ist, dass diese Erreger latent und persistierend für immer im Körper verbleiben. Im Latenzstadium "verstecken" sind die Viren im Körper. Typisch für die Viren der Herpesfamilie ist, dass sie nach einer überstandenen Infektion nicht vollständig aus dem Körper verschwinden. Sie gehen in ein Latenzstadium über und können so unbehelligt im menschlichen Körper überleben. Wenn sie dann "geweckt" bzw. reaktiviert werden, kommt es zu einer weiteren Erkrankung.

 

Auszug aus http://magazine.web.de - Link nicht mehr online

Winzige Erbgut-Stückchen sorgen dafür, dass Herpes-Viren jahrelang in einem schlafartigen Zustand in menschlichen Nervenzellen überdauern können. In dem Schlummerzustand ­ von Experten als latente oder ruhende Infektion bezeichnet ­ sind die Viren für Medikamente unerreichbar.

Die nun untersuchten Erbgut-Stückchen verhindern die Bildung von Eiweißen, die zum "Aufwachen" der Viren nötig sind, wie US-Forscher im Journal "Nature" (online-vorab) berichten. Die Wissenschaftler hoffen nun, mit Hilfe ihrer Ergebnisse ein Mittel entwickeln zu können, welches die Viren aufweckt und sie so für die vorhandenen antiviralen Medikamente angreifbar macht.

Wie der Wechsel zwischen der aktiven und der ruhenden Infektion herbeigeführt und der Schlafzustand aufrechterhalten wird, war Wissenschaftlern bislang weitgehend unklar. Bekannt war, dass ein Gen namens LAT daran beteiligt ist. Anders als die meisten anderen Gene bildet LAT aber kein Eiweiß, seine genaue Funktion blieb deshalb rätselhaft.

Das Team um Cullen zeigte nun, dass das LAT-Gen die Informationen zur Herstellung von sogenannten microRNAs (miRNAs) in sich trägt. Dies sind winzige Abschnitte des Moleküls RNA, einem Verwandten des Erbgut-Moleküls DNA. Diese miRNAs verhindern nun, dass bestimmte Botenmoleküle der Zelle die Eiweiße bilden, die für eine aktive Infektion nötig sind.

Erst unter bestimmten Stress-Bedingungen steigt die Zahl der Botenmoleküle so stark an, dass nicht mehr genügend miRNAs vorhanden sind, um die Bildung der Eiweiße zu unterdrücken: Das Virus wacht auf.
Ende Auszug -

Ebenso wie keine Medikamente das schlafende Virus erreichen kann, kann auch das Immunsystem nur die akute Erkrankung bekämpfen, nicht aber die in den Spinalganglien des Nervensystems verbleibenden Viren. Auf diese Weise überdauert ein Reservoir von Herpesviren lebenslang im infizierten Organismus (lebenslange Persistenz). Bei einer persistierenden Infektion wandern die Herpesviren aus den Spinalganglien herab und es kommt zu einer kontinuierlichen, geringen Vermehrung und Freisetzung infektiöser Viren. Bei einer latenten Infektion dagegen ist das Virusgenom stumm, d.h. es kommt zu keiner Expression von viruskodierten Proteinen. Erst bei einer Sekundärinfektion wird das Virus somit wieder aktiv.

Der Vorteil von Frequenztherapie - Bioresonanz und Radionik

ist offensichtlich auch die Aufspürung der latenten und persistierenden Viren und deren Bekämpfung - anders lassen sich die massiven Erfolge mit diesen bioenergetischen und biophysikalischen Verfahren nicht erklären. Aus den Erfahrungswerten der Selbsthilfegruppe und des Forums ist diese Art der Diagnose und Behandlung durchaus erfolgreich!

 

aktualisiert 29.8.16

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